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Helden - von der Sehnsucht nach dem Besonderen
Die Ausstellung im LWL-Industriemuseum lädt mit 850 hochkarätigen Exponaten zu einer Reise von Rom bis ins Revier ein. Dabei ist die Spannweite groß: vom antiken Heldenmythos, der Jahrhunderte überdauert, bis zum TV-Helden für einen Abend, von den Anfängen europäischer Kultur bis zu den Helden des Ruhrgebietes. Die Ausstellung leistet einen besonderen Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Im Schatten des ältesten Hochofens im Revier erzählt sie auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern Geschichten von Machern und Medien.
Das Spektrum der Exponate reicht von einer drei Meter hohen Herkules-Statue bis zum kleinen Splitter des "Silberpfeils", in dem Rennfahrer Bernd Rosemeyer 1938 verunglückte, vom 500 Jahre alten Harnisch des "letzten Ritters" Kaiser Maximilian I. bis zur Jacke von TV-Kultkommissar Schimanski, vom antiken Torso einer Amazone bis zur lebensgroßen Figur der Cyberheldin Lara Croft.
180 Leihgeber aus ganz Europa und Übersee steuerten Objekte bei, darunter auch einen Stahlträger des zerstörten World-Trade-Center sowie den Helm eines Feuerwehrmanns, der am 11. September 2001 beim Einsatz in New York ums Leben kam. Dieses Exponat ist erstmals außerhalb Amerikas zu sehen.
Es geht darum zu zeigen, wie Helden funktionieren, wer sie macht und warum sie offenbar gerade in Zeiten des Wandels gebraucht werden.
Foto: S. Falke, WDR, Kultfigur \\\"Schimmi\\\": Götz George als Film-Kommissar Horst Schimanski, 1997.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite www.ruhr2010.de/helden
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