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1. "Branchentreff Schlummer Atlas Top 50 Hoteliers"
16. Februar 2009 - Nachdem sich schon der "Branchentreff Schlemmer Atlas Top 50 Köche" unter Deutschlands Kochelite etabliert hat - der viel geachtete Restaurant Guide lädt seit 6 Jahren zu diesem fachbezogenen Informationsaustausch ein - hat nun auch der Schlummer Atlas mit einer Plattform für die Hoteliers nachgezogen. Die Busche Verlagsgesellschaft, Herausgeber der renommierten Schlummer und Schlemmer Atlanten, lud die Top 50 Hoteliers nach Frankfurt in den Airport Club ein.

Die Macher, Besitzer und Ideengeber der erfolgreichsten Hotels in Deutschland nutzen diese Plattform, um über die vielbesagte Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Hotellerie zu diskutieren.
"Mister Börse", Wirtschaftsjournalist Frank Lehmann, moderierte die Podiumsdiskussion. Hoch ging es her, als Michael Kirnberger (Präsident Verband Deutsches Reisemanagement e.V.) den 5-Sterne-Luxushotels prophezeite, dass Geschäftsreisende zukünftig verstärkt und Controlling getrieben auf ihre Übernachtungsraten achten müssen und daher die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass diese für die Hotellerie so wichtige Zielgruppe eher auf niedrigpreisige Hotels ausweicht. "Wozu braucht ein Geschäftsmann einen super SPA-Bereich wenn er um 19.30 Uhr das Hotel betritt und um 07.00 Uhr am Folgetag schon wieder am Flughafen sein muss?" Kirnberger hatte aber auch gleich einen Vorschlag mitgebracht und regte eine "Business-Rate" für Hotelgäste an, die mit einem reduzierten Serviceangebot auskommen würden.
Henry Hasselbarth (Vice President North & Central Europe Emirates) beklagte, dass in Deutschland zu wenig Flexibilität herrschen würde. Er prangerte zum Beispiel den steinigen Weg an, für die Fluggesellschaft Emirates mehr Landeerlaubnisse beispielsweise für die Destination Berlin zu erhalten. Mehr Starts und Landungen würden das Tor zur zahlungskräftigen Zielgruppe des mittleren Ostens aufstoßen und ein Gewinn für die heimische Hotellerie sein.

Während die klassische Business-Hotellerie vor allem in den Großstädten mit Einbrüchen von bis zu 30% zu kämpfen hat, sieht es bei der Ferien- und Familien-Hotellerie gar nicht so schlecht aus. Insgesamt wurde festgestellt, dass das Urlaubsland Deutschland immer begehrter wird. Die Hauptsaison ist vielerorts ausgebucht, darum meinte Petra Hedorfer (Vorstandsvorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.), das sich die Hoteliers für die Generierung von zusätzlichem Wachstum auf die Zeiten der Nebensaison konzentrieren und diese attraktiver machen sollten.
So wurden Lösungen gesucht und Nischen abgesteckt. Neue Ideen schwirrten noch in den Köpfen, als die Hoteliers zu dem gemütlichen Punkt der Tagesordnung übergingen: der Küchenparty. Zwischen Töpfen und Pfannen diskutiert es sich leichter.
Ein erfolgreicher Tag ging zu Ende. Die Crème de la Crème in der Hotellandschaft hatte die Möglichkeit, sich auf dem in der Branche einzigartigem "Branchentreff Schlummer Atlas Top 50 Hoteliers" mit ihren Kollegen auszutauschen. Jeder konnte sicherlich etwas anderes für sich als wertvoll verbuchen.
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